Die Feuerwehr Pöring zeigt in Ihrem Wappen auf blauem Grund ein goldenes Rebhuhn über zwei gekürzten silbernen Spitzen. Der Ursprung liegt im Gemeindewappen von Pöring. Diese wurde 1978 aufgelöst und der Gemeinde Zorneding angegliedert. Teile der Gemeinde Pöring fielen damals auch an die Gemeinde Vaterstetten. Deshalb gibt es auch heute noch enge Verbindungen in die ehemalige Pöringer Waldkolonie.

Bei der Gestaltung des Gemeindewappens griff man auf Figuren aus den Wappen der seit dem 16. Jahrhundert bekannten Besitzer der Hofmark Pöring zurück. Das Rebhuhn entstammt dem Schild der Herren von Millau. Es versinnbildlicht auch die geografische Lage des Ortes am Rand des wildreichen Ebersberger Forstes. Die silbernen Spitzen sind dem Wappen der Freiherren von Mendt entnommen.

Ein besonderer Zufall will es so, dass ausgerechnet im Jahr unseres 150-jährigen Gründungsfestes das Rebhun zum Vogel des Jahres 2026 gewählt wurde.

Der deutsche Name wie auch die wissenschaftliche Bezeichnung Perdix perdix gehen direkt auf den markanten Revierruf des Männchens zurück: Mit seinem rauen, schnarrenden Ruf macht das Rebhuhn in den frühen Morgen- und späten Abendstunden deutlich, wem das Feld gehört – und liefert damit gleich selbst die Erklärung für seinen Namen. Dies könnte man als eine Ähnlichkeit mit unserer Sirene und den Martinshörnern auf den Fahrzeugen deuten. Wobei die Feuerwehr Pöring damit natürlich nicht ihr Revier lauthals kennzeichnen möchte. Vielmehr soll der geschaffene Platz unsere Hilfe schnellstmöglich zu den Mitbürgern bringen, die sie benötigen.

Leider stehen die Bestände des Rebhuhns unter Druck und die Bestände schwinden. Wir hoffen jedoch, dass das Rebhuhn gemeinsam mit unserer Wehr auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen kann.

Wir freuen uns darauf mit Euch gemeinsam unseren runden Geburtstag zu feiern!